Kleintierzentrum Nordheide

CT - Computer Tomographie

Bei der Computer-Tomographie (CT) handelt es sich um ein spezielles Röntgenverfahren, das Querschnittsbilder verschiedener Körperabschnitte anfertigt.
Die Methode wurde innerhalb weniger Jahre zu einem der wertvollsten diagnostischen Verfahren der Radiologie. Die Geräte erfuhren seit ihrer Einführung eine rasche technische Entwicklung, vor allem ihre Bildqualität und Aufnahmezeit betreffend: Während die Geräte bei der ersten Generation für eine Schichtaufnahme noch fünf Minuten benötigten, brauchen die neuesten Geräte nur noch Sekundenbruchteile.

Wann führen wir eine Computer-Tomographie durch?

Grunsätzlich gibt es sehr viele Gründe für den Einsatz der Computer-Tomographie. Dementsprechend wird dieses Verfahren auch als "Arbeitspferd der Radiologie" bezeichnet. Anlass zur Durchführung einer Computer-Tomographie können sein:
CT des Kopfes (CCT, kraniale Computer-Tomographie):
Bei Verdacht auf Blutungen, Erweiterung von Blutgefässen, Gehirntumoren, Gehirnödemen (Schwellungen durch Wasseransammlung), aber auch bei degenerativen oder altersbedingten Veränderungen (Apoplexie), und Suche nach einem Schädelbruch.
Ganzkörper-CT:
Zur Suche nach Tumoren, Abszessen (Eiter-Ansammlung) und Zysten (Flüssigkeits-Ansammlungen) im Brust- und Bauchraum, zur Verlaufskontrolle bei bekannten Tumoren und Veränderungen der inneren Organe (z.B. Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Niere).
Skelett-CT:
Zur Suche nach Bandscheiben-Vorfällen und anderen degenerativen Veränderungen, oder Knochenbrüchen (Frakturen).

Wie läuft die Computer-Tomographie ab?

Das Gerät erzeugt einen schmalen Röntgenstrahl (Fächerstrahl). Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z.B. Haut, Fett, Muskeln, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt.

Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und einem Computer zur Auswertung weiterleiten.

Der beschriebene Vorgang wiederholt sich immer wieder aus verschiedenen Richtungen. Auf diese Weise werden verschiedene Ansichten (Projektionen) derselben Schicht erzeugt und im Computer zu einem Graustrufen-Bild umgerechnet. Dieses Bild kann auf einem Bildschirm oder auf einem Röntgenfilm betrachtet und ausgewertet werden.

Im Vergleich zum üblichen Röntgenbild ist das CT-Bild übersichtlicher, da der Arzt dank der besseren Kontrastabstufung zwischen den verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskeln oder Fett unterscheiden kann. Dies kann durch die Gabe von Kontrastmitteln noch verbessert werden. Im Gegensatz zur Röntgenaufnahme, die nur aus einer Richtung gemacht wird, gibt es beim CT keine Überlagerungen von Körperteilen. Zudem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe eines Computers ein drei-dimensionales Bild zu erzeugen.

Die Spiral-Computer-Tomographie ist eine moderne Weiterentwicklung der Computer-Tomographie. Hier dreht sich die Röntgenröhre spiralförmig und kontinuierlich um den Patienten, wobei größere Körperabschnitte fortlaufend dargestellt und zu einem drei-dimensionalen Bild aufgebaut werden können. So erhält man ein genaueres Bild der Gewebe.

Unser Gerät

Wir verwenden einen Spiral CT Scanner (SCT- 7800TX) der Firma „Shimadzu“.

Dieser Scanner besitzt ein kontinuierlich rotierendes Fächerstrahlsystem geeignet  für Untersuchungen des ganzen Körpers, basierend auf der Technik der dritten Generation.

Der SCT-7800TX ist ein von den neueren technischen Komponenten gesteuertes System, welches ein höchsteffizientes Detektorenfeld, eine Röntgenröhre mit großer Wärmespeicherkapazität, ultra-schnelle Prozessoren, außerdem die neuentwickelte Arbeitsumgebung „Genius View“ und ein überschreibbares magnetisch-optisches Diskettenlaufwerk mit einer hohen Speicherkapazität enthält. So erreichen wir Bilder von bester Qualität.